17. Februar 2012

Volkswagen will Produktion bis 2018 um 25 Prozent umweltfreundlicher machen


Volkswagen vereinbart für seine Werke weltweit gültige Umweltziele

Wolfsburg, 29. Dezember 2011 – Die Marke Volkswagen Pkw hat sich 
im Rahmen des „Think Blue. Factory.“-Programms klare Ziele für die ökologisch nachhaltige Aufstellung aller Fabriken gesteckt: Bis zum Jahr 2018 soll in allen Volkswagen Werken die Umweltbelastung um 25 Prozent gesenkt werden. Das betrifft  insbesondere die Bereiche Energieverbrauch, Abfallaufkommen, luftgetragene Emissionen, Wasserverbrauch sowie CO2-Emissionen. „Mit steigender Effizienz und Produktivität unserer Fabriken leistet die Marke Volkswagen bereits heute einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der konzernweiten Strategieziele 2018. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: Bis 2018 wollen wir die Produktion in allen unseren Werken um insgesamt 25 Prozent umweltfreundlicher machen“, erklärte Hubert Waltl, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw. Auf Basis der Jahreswerte 2010 sollen künftig CO2-Emissionen,  Abfallaufkommen, verbrauchte Megawattstunden Energie je produziertem Fahrzeug, sowie der gesamte Wasserverbrauch in der Fertigung deutlich gesenkt werden.

„Eine nachhaltige und effiziente Produktion ist ein klarer Wettbewerbsvorteil“, ergänzte Prof. Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für den Geschäftsbereich Komponente. „Mit dem Konzept ‚Think Blue. Factory.‘ verfolgt die Marke Volkswagen eine klare Strategie, die alle ökologischen Aktivitäten in unseren Fabriken weltweit bündelt. Unsere ehrgeizigen Ziele für die nachhaltige Produktion unserer Fahrzeuge sind nun auch für unsere Kunden nachvollziehbar und klar definiert.“

Mit „Think Blue. Factory.“ ergänzt Volkswagen das „Think Blue.”-Portfolio um wesentliche Maßnahmen im Bereich der Automobilproduktion. Das Programm steht für Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie den Ausbau umweltbewusster Energieversorgung und richtet sich an alle Mitarbeiter in den Werken. Im Rahmen eines jährlich stattfindenden „Think Blue. Factory.“-Tages werden künftig Lösungsansätze zur Absenkung des Energieverbrauchs in der Produktion mit dem Volkswagen Energiepokal ausgezeichnet.

Erst vor wenigen Wochen hatte das neue Volkswagen Werk in Chattanooga, Tennessee, als bisher einzige Automobilfabrik weltweit eine LEED-Zertifizierung (Leaderhip in Energy and Environmental Design) in Platin erhalten. Die Zertifizierung bestätigt die Einhaltung anspruchsvollster Standards für nachhaltiges und umweltfreundliches Produzieren. 

Textquelle: Original Pressemeldung Nr. 451/2011



Lufthansa und MTU testen Biokraftstoffgemisch - Ergebnisse der Langzeiterprobung

Am 27. Dezember 2011 hat der Lufthansa-Airbus A321 D-AIDG auf der Strecke Hamburg-Frankfurt den letzten Flug mit Biokraftstoffgemisch erfolgreich absolviert. Direkt im Anschluss wurden die Ergebnisse von Lufthansa Technik (LHT) und MTU Aero Engines ausgewertet.

Anzahl der Flüge: 1187
Verbrauch Biokerosingemisch [t]: 1557
Eingespartes CO2 [t]: 1471

„Unser Projekt burnFAIR verlief reibungslos und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Der Biokraftstoff hat sich, wie von uns erwartet, als alltagstauglich erwiesen“,
Joachim Buse,
Vice President Aviation Biofuel bei Lufthansa.

Als Höhepunkt und Abschluss des Praxiseinsatzes von Biokraftstoff wurde am 12. Januar 2012 der erste Transatlantik-Linienflug in die USA mit biosynthetischem Treibstoff durchgeführt. Dabei flog eine mit 45 Tonnen Biokerosingemisch betankte Lufthansa Boeing 747-400 von Frankfurt nach Washington, DC. 38 Tonnen CO2 wurden alleine mit diesem Flug eingespart. Dies entspricht dem CO2-Ausstoß von sechs Linienflügen zwischen Frankfurt und Berlin.

Weitere Informationen zu

  • Analyse der flugzeugseitigen Komponenten
  • Triebwerksgeräte Instandhaltung
  • Untersuchung der Tragflächentanks
  • Engine Condition Monitoring
  • Treibstoffqualität während der Lagerung
finden Sie unter: http://www.puresky.de/#/ergebnisse-der-langzeiterprobung/auf-einen-blick/

Textquelle der wörtlichen Zitierung: Genannte Internetseite, abgerufen am 17. Feb. 2012 um 00:26 Uhr CET 

26. Januar 2012

World Economic Forum (WEF) bewertet den Beitrag zum Klimaschutz: 13 konkrete Handlungsfelder für die Logistikbranche

Am 25. Januar schaut die Welt wieder gespannt auf das World Economic Forum (WEF), diesmal in Davos. Das WEF widmet sich auch regelmäßig dem Thema Klimaschutz im Kontext von Logistik und Supply Chain Management.

Im Folgenden finden Sie eine 40-seitige Untersuchung zum Klimaschutzbeitrag der Logistik - die sogenannte Decarbonization durch die Supply Chain. Es werden unterschiedliche Akteure in der Logistikwirtschaft unter die Lupe genommen und insgesamt 13 konkrete Handlungsfelder dargestellt.

Link Studie/Study Supply Chain Decarbonization: Download
Hier der Link zum WEF, wo Sie weitere interessante Studien finden: http://www.weforum.org/

Ich kenne einige der Projektleiter persönlich. Gerne können Sie mich zur Kontaktvermittlung anschreiben.
Viel Spaß!
:::::::::::::::::::
English:
Contribution to the climate protection: 13 specific action field in supply chain managementThe World Economic Forum regularly pays attention to sustainability topics around  logistics and supply chain management.

The following study shows a comprehensive investigation regarding the climate protection potential of the logistics industry - the so-called Decarbonization in the Supply Chain. The study highlights 13 specific action fields focusing on several acteurs within a supply chain.

You will find the survey and the weblink to the WEF above.
I know some of the project managers. You can contact me if you need direct contacts.




2. November 2011

Link-Datenbank zu regulatorischen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Logistik

Die FH Kiel entwickelt eine Link-Datenbank zu regulatorischen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Logistik. Betrachtet werden relevante Gesetze, Verordnungen und Normen, aber auch Gesetztes- und Forschungsinitiativen, die sich mit Logistik und Nachhaltigkeit befassen. Die Datenbank soll Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die ihre Logistik nachhaltiger gestalten wollen, helfen, die für sie spezifischen Rahmenbedingungen zu bewerten und einen Überblick über laufende Aktivitäten zu gewinnen.
Die Daten wurden im Rahmen des Projektes "Nachhaltigkeit in der Logistik" von Studierenden der FH Kiel gesammelt. Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Gewähr übernommen.
oder direkt zur Datenbank: Datenbank Logistik und Nachhaltigkeit

13. Oktober 2011

Launch of the GHG Protocol Product Life Cycle and Corporate Value Chain Standards

German:
Das GHG Protocol hat zwei neue Standards zur Messung von Treibhausgasen im Rahmen von Scope 3 veröffentlicht. Unten finden Sie zahlreiche Links zu den Standards und zu weiteren Informationen und Tools. Folgender Text ist dem Newsletter, welcher am 11. Oktober von GHG Protocol verschickt wurde, entnommen.

English:
Following text is the original text from the GHG Protocol Newsletter received on October 11th 2011. Text in [] is added by me:
On Tuesday, October 4th [2011] the GHG Protocol launched the new Product Life Cycle and Corporate Value Chain Standards with events in New York City and London. Additional launch events will follow in the coming months in locations including Beijing on November 18, Tokyo on November 21 and an event in December at COP17 in Durban, South Africa.

The standards were developed through a three year global multi-stakeholders process that included more than 2,300 participants and were road-tested by 60 companies in 17 countries. The Corporate Value Chain Standard is the first standard companies can use to assess their full scope 3 emissions up and down the value chain and identify the most cost-effective ways to reduce emissions. The Product Life Cycle Standard enables companies to measure the greenhouse gas emissions of an individual product all the way from raw materials through use and disposal, and identify opportunities to increase efficiencies, improve product design, remove risks, and achieve emissions reductions.

Please find below links to the standards, tools for calculating scope 3 and product inventories, and other new materials from the launch events. 

The new standards and tools to support their use:
• Corporate Value Chain Standard
   http://www.ghgprotocol.org/corporate-value-chain-standard
• Product Life Cycle Standard
   http://www.ghgprotocol.org/product-life-cycle-standard

Video:

• A new animation video that explains how both standards work
   http://www.youtube.com/watch?v=_urMCfkPdus
• Full video footage from the New York launch event
   http://vimeo.com/30164699

Press coverage of the launch:

• The New York Times: Companies Get New Tools For Calculating Emissions
  http://www.nytimes.com/2011/10/04/business/corporations-getting-new-tool...
• Many more
  http://www.ghgprotocol.org/media/in-the-news

Media Documents:

• Factsheet
  http://www.ghgprotocol.org/files/ghgp/public/Factsheet.pdf
• FAQ
  http://www.ghgprotocol.org/files/ghgp/public/FAQ.pdf
• More materials at the bottom of the page
  http://www.ghgprotocol.org/product-life-cycle-standard

1. August 2011

DIN EN 16258: Methode zur Berechnung und Deklaration des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen bei Transportdienstleistungen (Güter- und Personenverkehr); Deutsche Fassung prEN 16258:2011

Das Deutsche Institut für Normung e.V. hat eine europäische Norm zur Berechnung und zur Deklaration von Energieverbräuchen und Treibhausgasemissionen bei Transportdienstleistungen entworfen.
Im Folgenden finden Sie den Originaltext zur Einleitung und hier das Inhaltsverzeichnis.

Auf den Internetseiten www.din.de finden Sie mittels der Suche unter "DIN EN 16258" weitere Informationen. Das Inhaltsverzeichnis ist dort ebenso aufgeführt und könnte eventuell aktueller sein.  

Notiz in eigener Sache: Aufgrund der aktuellen Hochphase meiner Dissertation hatte ich leider noch keine Gelegenheit die Norm gründlich zu lesen und zu bewerten. Ich möchte mit diesem Post keinerlei Meinung hierzu abgeben, sondern Sie und die regelmäßigen Leser dazu informieren.

Originaltext aus der Einleitung: 
"In dieser Norm werden die Methode und die Anforderungen an die Berechnung und Berichterstattung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen bei Transportdienstleistungen dargelegt. Der Schwerpunkt dieser ersten Ausgabe der Norm liegt auf dem Energieverbrauch und den Treibhausgasemissionen, die mit (auf dem Land, im Wasser und in der Luft eingesetzten) Fahrzeugen während der Betriebsphase als Teil des Lebenszyklus verbunden sind. Bei der Berechnung des Energieverbrauchs und der Emissionen von Fahr- und Flugzeugen werden jedoch auch der Energieverbrauch und Emissionen berücksichtigt, die mit den Energieprozessen der Fahrzeuge (Gewinnung, Produktion und Verteilung von Kraftstoffen) verbunden sind. Dadurch ist sichergestellt, dass die Norm bei der Durchführung von Berechnungen und bei Deklarationen gegenüber den Nutzern von Transportdienstleistungen einen „Well-to-Wheel“-Ansatz verfolgt.

Durch die Grundidee, den Inhalt und die Struktur, die dieser Norm zugrunde liegen, wurde versucht, sie im gesamten Transportsektor (durch unvoreingenommene Berücksichtigung aller Verkehrsträger) anwendbar und für ganz unterschiedliche Benutzergruppen zugänglich zu machen. Innerhalb des Sektors unterscheiden sich die Transportvorgänge beträchtlich, von multinationalen Organisationen, die verschiedene Verkehrsträger verwenden, um weltweit Transportdienstleistungen zu erbringen, bis hin zu einem kleinen lokalen Frachtführer, der eine einfache Dienstleistung für einen Nutzer erbringt. Außerdem ist die potentielle Benutzergruppe dieser Norm in ähnlicher Weise mannigfaltig, und das Erfassen von Transportenergie und Emissionen innerhalb von Organisationen kann mit verschiedenen Detaillierungsgraden und auf unterschiedlichen Niveaustufen erfolgen. Infolgedessen versucht diese erste Ausgabe der Norm für einen Ausgleich zwischen dem Wunsch nach größtmöglicher Präzision und wissenschaftlicher Strenge sowie einem Maß an Pragmatismus zu sorgen, um Benutzerfreundlichkeit, Zugänglichkeit und eine möglichst breite Anwendung zu erreichen.

Die Anwendung dieser Norm sorgt bei der Berechnung und Deklaration von Energieverbrauch und Emissionen bei Transportdienstleistungen für eine gemeinsame Vorgehensweise und gemeinsame Rahmen-bedingungen, stellt sicher, dass Deklarationen eine größere Übereinstimmung und Transparenz aufweisen und ordnet Energie und Emissionen der Nutzlast eines Fahrzeugs vollständig zu.

Zukünftige Ausgaben der Norm werden voraussichtlich einen umfangreicheren Anwendungsbereich haben, um weitere Gesichtspunkte wie beispielsweise Umschlagpunkte, Umschlagtätigkeiten und weitere Phasen des Lebenszyklus einzubeziehen." Stand: 2011-04, Seite 5, Quelle: E DIN EN 16258:2011-04 prEN 16258:2011 (D)
Titel (englisch)
Methodology for calculation and declaration on energy consumptions and GHG emissions in transport services (good and passengers transport); German version prEN 16258:2011

13. Februar 2011

Ethische Werte ändern die Logistik - Videos von bedeutenden Referenten des DVZ-Trendtages

DVZ-Trendtag am 4. Februar 2011 befasst sich mit Klimaschutz und kritischen Konsumenten

Um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und wirtschaftlich-ethische Aspekte modernen Unternehmertums ging es beim DVZ-Trendtag, der im Vorfeld der abendlichen Leo-Gala stattfand. Der ehemalige Schenker-Manager und heutige Abt des Zisterzienserstiftes Gregor Henckel Donnersmarck betonte, Gewinn und Geschäftserfolg seien nicht unmoralisch. Allerdings dürften sie nicht das einzige Ziel sein. Der Mensch dürfe nicht als Produktionsfaktor gesehen werden. 

Prof. Franz-Josef Radermacher von der Universität Ulm erklärte, nachhaltiges Wirtschaften müsse den Wohlstand aller Menschen zum Ziel haben. Allerdings gebe es heutzutage ein „Ausplündersystem, das die Armut verschärft“, stellte das Mitglied des Club of Rome klar. Um das Ziel zu erreichen, den weltweiten Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen, sei außer der CO2-Senkung ein Weltaufforstungsprogramm notwendig. Für die Logistik erwartet Prof. Wolf-Rüdiger Bretzke, Barkawi Management Consultants, massiven Änderungsdruck. Dies betreffe vor allem die Netzwerkstrukturen. 

Zunehmenden Einfluss virtueller sozialer Netze sieht Prof. Peter Wippermann. Der Hamburger Trendforscher erwartet, dass Konsumenten immer häufiger Unternehmen durch Kaufverweigerung abstrafen werden, sofern sich diese in den Augen der Kunden daneben benehmen.

Videos zu den Vorträgen hier: Link

Textquelle: Original aus der genannten Internetseite entnommen

12. Februar 2011

CO2-Reduktion in der Supply Chain führt zu Kosteneinsparungen - aktuelle Studie

Die aktuelle Studie "Carbon Disclosure Project Supply Chain Report 2011" der Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) und Beratungsfirma A.T.Kearney ist erschienen.
Es werden quantiative und qualitative Daten, Stimmen und Fallbeispiele von globalen Konzernen wie Dell, PepsiCo, u. w. und über 1000 Lieferanten zum Thema CO2-Reduktion in der Supply Chain berichtet.

Einige Auszüge aus der Management Summary (unten finden Sie Link und PDF zum Download):

"Supplier carbon reduction ambition still does not meet global carbon reduction requirements to limit the rise of global surface temperature. [...] The report highlights that it is still early days in the quest to reduce emissions. While progress has been made, a major step change is required if business is to meet the global requirements. Increased engagement and commitment in the supply chain is indispensable for achieving this. This report highlights that although there is work to do, through leadership - as demonstrated by CDP Members in working with their suppliers - a positive snowball and domino effect in the supply chain can bring about thechange needed."

"If this situation persists, with only a portion of global businesses setting a target, global carbon emissions controlled by business will actually increase by 12% by 2020."

"There is hope…companies are assembling the building blocks for dramatic change [...] Members have started a ‘Chain Reaction’"

Hier das Inhaltverzeichnis:
CDP Supply Chain Member Companies i
Executive Summary ii
1 The A.T. Kearney Perspective 1
2 About CDP Supply Chain 2
3 Methodology Followed 3
4 CDP Supply Chain Member Analysis 5
5 CDP Supplier Analysis 12
6 The Way Forward 22
7 Glossary of Key Terms 26


Hier zum kostenlosen Download unter www.cdproject.net oder
Direkt hier runterladen/lesen: PDF

22. November 2010

Neue Studie der Deutsche Post AG: "Delivering Tomorrow - Zukunftstrend Nachhaltige Logistik" / "Delivering Tomorrow: Towards Sustainable Logistics"

Die Deutsche Post AG veröffentlich interessante Studie zum Thema "Nachhaltige / Grüne Logistik"
Die deutsche Fassung der Studie finden Sie unter diesem Link.
Die englische Fassung der Studie finden Sie unter diesem Link.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Balkan Cetinkaya

Kernergebnisse aus der Studie (Quelle: Internetseite siehe o.g. Link):
  • Die Anzahl der CO2-neutralen GoGreen-Sendungen von Deutsche Post DHL hat sich von 2008 bis 2009 fast verfünffacht - von 145 Millionen auf 704 Millionen.
  • Ab Januar 2012 wird der Luftverkehr die erste in den EU-Emissionshandel (EU Emissions Trading System) einbezogene Transportbranche sein. Zugleich wird durch das "Single European Sky II"-Paket der Europäischen Union eine Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 12 % erwartet.
  • Von 1,62 Milliarden Tonnen an LKW-Emissionen in Europa geht etwa ein Viertel auf Leerfahrten zurück - oftmals aufgrund gesetzlicher Vorgaben.
  • 84 % der Konsumenten in China, Indien, Malaysia und Singapur wären bereit, einen höheren Preis für "grüne" Produkte zu zahlen - verglichen mit gerade einmal 50 % der Verbraucher in westlichen Industrieländern.
  • Die Beleuchtung macht bis zu 80 % des Energiebedarfs von Lagerhallen aus.
  • 38 % der Risikomanager betrachten die Verfügbarkeit und den Preis von Kraftstoffen und Energie als eines der zentralen Zukunftsrisiken von Unternehmen.
  • LKW machen zwar nur 20 % des gesamten Fuhrparks von Deutsche Post DHL aus, sind aber für 80 % der Emissionen des Konzerns aus dem Straßengüterverkehr verantwortlich.
  • Die Unternehmen mit der besten Nachhaltigkeitsleistung gemessen an ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien verzeichnen eine um bis zu 8 % bessere Aktienperformance als weniger nachhaltige Unternehmen.
  • 63 % der Geschäftskunden meinen, dass die Logistik ein wichtiger strategischer Hebel zur Minderung der CO2-Emissionen wird. 
  • Die Konsumgüterindustrie verbraucht jährlich 253 Millionen Tonnen an Verpackungsmaterial - zur Hälfte Papier, zur Hälfte Plastik. Für die Papierproduktion müssen 7 Millionen Bäume gefällt werden.
  • Bei Autobahngeschwindigkeit ist der Luftwiderstand für 40 % des Kraftstoffverbrauchs von schweren Lastwagen verantwortlich.

Hier das Inhaltsverzeichnis:

Bemerkenswerte Fakten
Vorwort von Frank Appel
Einleitung und Executive Summary
1. Über Nachhaltigkeit:
Warum nachhaltiges Handeln rational ist – und trotzdem eine Herausforderung für das
menschliche Denken von Clemens Beckmann
Nachhaltigkeit – Überlegungen politischer Philosophie von Otfried Höffe
2. Die Bedeutung der Logistikindustrie für die nachhaltige Entwicklung – und umgekehrt von Katharina Tomoff
3 Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Logistikindustrie
3.1 Konsumenten sind sich ihrer Marktmacht zunehmend bewusst CO2-Bilanzierung, -Controlling und -Management in der Logistikindustrie von Michael Lohmeier
3.2 Der wachsende ökonomische Wert der Nachhaltigkeit
3.3 Politische Maßnahmen fördern eine „grünere“ Logistik
Marktbasierte Emissionsreduktion – der überlegene Ansatz von A. Denny Ellerman
Die „Sandwichlösung“ für die globale Klimapolitik von Detlef Sprinz
3.4 Fazit: Die Chance ist da – aber es müssen alle an einem Strang ziehen
Nachhaltige Logistik in Asien von Robert de Souza, Zhou Rong und Laura Bolton
4 Ein Überblick über konzeptionelle und operative Lösungen für eine nachhaltigere Logistik
4.1 Konzeptionelle Lösungen
Beschaffungsstrategien, Produktionsstrategien, Distributionsstrategien
Herausforderungen bei der Umsetzung von CO2-Strategien – ein Erfahrungsbericht von Sander van den Berg
City Logistics – Distribution in wachsenden Ballungsgebieten von Petra Kiwitt
Nachhaltigkeit als Treiber kooperativer Ansätze im Logistikgeschäft von Frank Straube und Stefan Doch
4.2 Operative Lösungen
Straßengüterverkehr, See-, Luft- und Schienenfrachtverkehr, Entmaterialisierung und Fernübertragung, Energieeffizienz im Lager, Mitarbeiterengagement am Arbeitsplatz
4.3 Fazit
5 Wie sich die Logistikbranche auf dem Weg zur Nachhaltigkeit verändert: sieben zentrale Trends
Epilog von Rainer Wend
Danksagung
Green Trends Survey: eine genauere Betrachtung
Literaturverzeichnis

27. Oktober 2010

Realisierung einer ökonomisch wie ökologisch nachhaltigen Ablieferlogistik bei Daimler in Stuttgart

Das Werk Untertürkheim hat in den letzten Jahren seine globale Ablieferlogistik am Stuttgarter Hafen gebündelt. Der Zentralversand im Stuttgarter Neckartal ersetzt die jeweiligen Versandbereiche der sieben Werkteile. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2007 verlassen Achsen, Getriebe und Motoren das Werk über das neue Gebäude in die ganze Welt. Die Entscheidung für den Neubau wurde auf Grundlage ökonomischer, ökologischer und sozialökonomischer Beweggründe getroffen.

Der neue Standort, der in der Nähe zum Umschlagplatz der Stuttgarter Container GmbH gelegen ist, erlaubt den effizienten Gebrauch eines multimodalen Verkehrsträgers. Dementsprechend stieg nach Inbetriebnahme des Zentralversands der Anteil alternativer Verkehrsträger wie Binnenschiff und Bahn auf knapp 75 Prozent an. 
Im Jahr 2008 konnten durch die Nutzung eines trimodalen Verkehrskonzeptes (Schiene, Wasser, Straße) über 5.000 Fernfahrten zu den Häfen Rotterdam und Bremerhaven eingespart werden, dies entspricht einer Reduzierung von etwa 5.000 Tonnen CO2 jährlich.
Durch die Bündelung ergaben sich zudem weitere Synergien. Im Vergleich zu früheren Prozessen kann nun dieselbe Menge an Aggregaten mit weniger Gabelstaplern, reduziertem Lagerraum und weniger Verkehr bewerkstelligt werden. Dies ermöglichte Einsparungen von insgesamt 7,5 Millionen Euro jährlich, was Kosteneinsparungen von über 30 Prozent entspricht.
Derzeit sind 330 Mitarbeiter im Mercedes-Benz Zentralversand tätig. Sie stellen sicher, dass interne Abnehmer weltweit wie Mercedes-Benz US-International (MBUSI) in Tuscaloosa, USA oder BBDC in Peking, China, mit Antriebskomponenten versorgt werden. Ihre Aufgaben gehen weit über das konventionelle Verständnis von Verpackungslogistik hinaus, beispielsweise beim Transportschutz und Verpacken von Teilen und Komponenten sowie im Qualitätsmanagement und der Prozesssteuerung.
Am 3. Dezember 2009 erfolgte in Brüssel anlässlich der „bestLog Conference“ die feierliche Vergabe des eines europäischen ELA (European Logistics Association) Logistik-Preises. Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim erhielt als Finalist den zweiten Platz für die erfolgreiche Bündelung aller Versandprozesse unter Berücksichtigung ökologischer wie ökonomischer Gesichtspunkte. 

Textquelle: Daimler Global Media Site, 27.10.2010

11. Februar 2010

Fallstudien / Guidelines für die praktische Umsetzung von Umwelt- und Ressourcenschutz im Transport - FreightBestPractice

Schon vor 4 Jahren habe ich diese interessante Internetseite im Rahmen meiner Recherchen zu Best Practices gefunden. Mittlerweile ist die Seite, welche von der britischen Regierung finanziert wird, zu einer sehr informativen Internetseite rund um das Thema Umwelt- und Ressourcenschonung ("grüner / green Transport) im Transport avanciert. Ich denke, dass ich Ihnen die Internetseite nun mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Die Internetseite ist ideal für Praktiker, die einfache Maßnahmen zur Umsetztung von Umwelt- und Ressourcenschutz im Transport suchen.

Unter dem Reiter/Menüpunkt "Publications" finden Sie eine Vielzahl von Fallstudien, Tipps und Forschungsergebnissen, sortiert nach unterschiedlichen Maßnahmengruppen, z.B.:

- Saving Fuel
- Developing Skills
- Equipment & Systems
- Performance Management
- Multi-modal

Hier geht es zum Link FreightBestPractice.org.uk

Lagerveraltungssysteme (LVS) und Green Logistics / Grüne Logistik

Eine von der IWL AG durchgeführte Studie zum LVS-Markt 2009 widmet sich auch kurz dem Thema Grüne Logistik / Green Logistics.

Auf Seite 10 bis 12 werden die Maßnahmen "wegoptimierte Ein- und Auslagerung", "Doppelspiele", "lastbezogene Fahrgeschwindigkeiten" und "Sendungserstellung" kurz hinsichtlich ihrer ökologischen Wirkung beschrieben.

Ich hoffe auf weitere Untersuchungen auf diesem Feld und halte Sie auf dem Laufenden.

Zum Download

25. November 2009

Neue Umfrage des BME: Green Logistics – hohe Bedeutung auch in Krisenzeiten

Im Zeitraum September bis Oktober haben 171 Unternehmen hauptsächlich aus den Branchen Logistikdienstleistung, Maschinenbau, Handel, Chemie und Pharma im Rahmen einer Studie des BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.) aktuelle Fragen rund um das Thema Grüne Logistik / Green Logistics beantwortet.

Hier zum Download

25. September 2009

Regulierungen als Chance für Nachhaltigkeit werten

Regulierungen sollten nicht nur zu höherem administrativen Mehraufwand führen, sondern Anstoß für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen geben.

Die Daimler AG zeigt in dieser Fallstudie, wie eine auf soziale Verantwortung ausgerichtete Richtlinie zur Ladungssicherung als Basis für die Entwicklung eines eigenen Standards genutzt wurde, die es Daimler erlaubt potenzielle Prozessineffizienzen sowie potenzielle Arbeitsunfälle zu reduzieren.

Die innovative Lösung wird nunmehr auch von der Transportbranche verstärkt nachgefragt bzw. als Idee aufgegriffen.

Best_Practice_Daimler_Ladungssicherung.pdf

26. August 2009

Einfache Idee, großer Umwelteffekt - Die Jagd nach Luft!

"Welches Gut wird am meisten aus China importiert? Luft!"

So der Auftakt des Need Planners von IKEA auf einer Konferenz des EU-Forschungsprojektes bestlog (bestlog.org).

Wie einfach auch große Unternehmen ihre Ökoeffizienz steigern können beweist die folgende Fallstudie von IKEA. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs mit dem Motto "Hunting the air" wurden Mitarbeiter dazu motiviert Effizienzpotenziale in der IKEA Logistik aufzudecken. Das Folgende Beispiel zeigt eine interessante integrierte Lösung im Bereich Verpackung/Packaging und Cluster Supplier.

Best Practice Ikea Transport Efficiency Redesign.pdf

8. Juni 2009

Zukunfts-Studie "Delivering Tomorrow - Kundenerwartungen im Jahr 2020 und darüber hinaus"

Die Deutsche Post DHL hat eine Zukunfts-Studie unter dem Namen "Delivering Tomorrow - Kundenerwartungen im Jahr 2020 und darüber hinaus" veröffentlicht. Präsentiert werden Expertenmeinungen und Analysen zu Themengebieten wie Globalisierung, Wirtschaft, Technologie, Logistik, Umwelt und Gesellschaft.

Zum Interview mit Postchef Appel und zum Download der Studie hier.

3. Juni 2009

GHG Protocol Initiative arbeitet an neuem Standard für Supply Chain GHG Messung

Aufbauend auf den Erfahrungen der GHG Protokolle "Corporate Standard" und "Project Protocol" entwickelt das World Resource Institute (WRI) und World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)zwei neue Standards zur Messung von Treibhausgasemission entlang von Supply Chains - auf Prozess und Produktebene.

Erste Ergbnisse sollen 2009/2010 veröffentlicht werden.

Unternehmen können in der "Stakeholder Advisory Group" beratend unterstützen.

Mehr Informationen

8. Mai 2009

Verbraucher bewerten Marken nach ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung: Logistik unter den Schlusslichtern

Im März 2009 hat der Ethical Brand Monitor eine repräsentative Online-Befragung unter 5.028 Verbrauchern durchgeführt. Jeder Teilnehmer bewertete dabei 25 ihm bekannte Marken. Insgesamt wurden so 357 Marken aus 21 Branchen nach den Faktoren ökonomische Verantwortung, soziale Verantwortung, ökologische Verantwortung und Unternehmensgrundsätze bewertet.

Während Marken aus den Branchen Einzelhandel, Haushaltsgeräte, Nahrungsmittel und Automobile fordere Plätze im Ethical Brand Monitor belegen, bilden die Branchen Logistik und Tourismus, Energieversorgung, Spirituosen und Finanzdienstleister die Schlusslichter.

Besonders bedeutsam sind ethische Faktoren für die Vertrauenswürdigkeit einer Marke und die emotionale Nähe des Verbrauchers zu der Marke.

Weitere Information dazu unter csr-news.net

27. April 2009

Grüne Logistik jetzt auch bei Wikipedia

Ich habe gestern eine neue Seite bei Wikipedia gestartet: "Grüne" Logistik.
Nach langem Hin und Her mit den Wikipedia-"Gutachtern" wurde die Seite heute freigegeben. Deren teilweise berechtigte Kritik war, dass der Begriff "Grüne" Logistik keinem wissenschafltichen Anspruch genügt. Nach mehreren Stunden Email-schreiben Samstag Nacht konnte ich die "Gutachter" von der Bedeutung des Themas überzeugen.
Hier zur Wikipedia Seite

Eine Übesicht der ersten Inhalte:
1 Definition
2 Handlungsbedarf für die Logistik
3 Ökologische Betroffenheit
4 Handlungsmaßnahmen
5 Literatur

Schreiben Sie mit!

20. April 2009

Definition "Grüne" Logistik / Green Logistics / ökologisch nachhaltige Logistik

Aktualisiert: 26.01.2011

Ökologisch nachhaltige Logistik ("Grüne Logistik) ist die kollaborative und ganzheitliche Transformation  und Erweiterung von Logistik-Visionen, -Strategien, -Netzwerkstrukturen, -Prozessen und -Systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Sicherung des/r Ressourcennachschubs/regeneration  der Supply Chain und zur Schaffung umweltgerechter und ressourceneffizienter Logistikaktivitäten.

Das Zielsystem nachhaltiger Logistik ("Grüne Logistik) verfolgt, über die Integration ökonomischer und ökologischer Effizienz und Effektivität, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes, welches über die räumlichen (Unternehmensgrenzen) und zeitlichen Grenzen (Bsp. Vertragslaufzeit des CEOs)  hinaus wirkt und in positiver Form zurück auf das Unternehmen wirkt bzw. reflektiert. Dabei  wird dem  Nachhaltigkeitspinzip erst mit dem Effektivitätsziel, insbesondere mit der Sicherung und Substanzerhaltung des/r Ressourcennachschubs/regeneration vollständig nachgegangen. Effizienzziele (z. B. Ressourceneffizienz) sind dagegen nur hinreichende Bedingung für ökologisch nachhaltige Logistik.

Diese Zielintegration stößt regelnäßig an Grenzen und endet oft in Dilemmata. Das Logistik-Management benötigt daher zunehmend die Kompetenz mit Widersprüchen umzugehen und  steht vor der Aufgabe Entscheidungsrationalitäten zu überdenken. 

Das Zielsystem ökologisch nachhaltiger Logistik muss daher das klassische, primär ökonomische Zielsystem der Logistik einerseits um Umwelt- und Ressourcenkosten -inklusive der Opportunitätskosten*- erweitern, andererseits eigenständige neue Zielgrößen zur Bewertung der Substanzerhaltung  und der Ressourcenregeneration einführen.  Dabei bedarf es Zielbeziehungen und Zielgrößen bei mittel- und langfristigem Betrachtungshorizont zu bewerten.

*beispielsweise entgangener Gewinn durch zahlungsbereite Kunden für (neue) ökologisch nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Autor: Balkan T. Cetinkaya (TU-Berlin, 2009)
Die Definition basiert auf den Untersuchungen zahlreicher Praxisprojekte und Fallstudienrecherchen zum Thema "Grüne Logistik". Unten führe ich weitere Definitionen primär aus dem anglo-amerikanischen Raum auf Basis wissenschaftlicher Text auf. Die Liste wird weiter von mir ergänzt., insbesondere im Rahmen meiner  Dissertation Ich freue mich auf Feedback von Theorie und Praxis und bin offen für interessante Diskussionen in Bezug auf diese vorläufige Definition.Ich halte Sie auf dem Laufenden. 

Weitere Definitionen auf Basis wissenschaftlicher Texte für ökologisch nachhaltige Logistik  / "grüne" Logistik / Green Logistics / Green Logistics / Green Supply Chain Management

“Green Supply Chain Management implies the insertition of environmental criteria within the decision-making context of the traditional supply chain management. […] Green Supply Chain Management will therefore fully integrate environmental considerations into tradtitional supply chain management. This covers all aspects of supply chain management including product design, procurement, sourcing and supplier selection, manufacturing and production processes, logistics and the delivery of the final product to the consumers, along with the end-of-life management of the product. Therefore the total or the end-to-end supply chain can be covered. Green supply chain management therefore address four interrelated areas of the supply chains: upstream, downstream, within the organization, and the connecting logistics process.” (Emmett, Sood 2010)


“Green Supply Chain Management can be defined as a buying organization’s plans and activities that integrate environmental issues into supply chain management in order to improve the environmental performance of suppliers and customers.” (Lee, Klassen 2008, S. 575)


“Das Holistic-Environmental-SCM ist das zielgerichtete umweltorientierte Management der Holistic-Environmental Supply Chain (HE-SC). Es plant, steuert und kontrolliert die Wirtschaftsströme in der HE-SC unter gleichzeitiger Berücksichtigung bzw. integrativer Verfolgung ökonomischer Ziele und Zielstellungen des standort-räumlichen, transformations- und produktbezogenen Umweltschutzes. Der Zusatz ´Ganzheitlichkeit/Holistic´soll […] explizit zum Ausdruck bringen, dass alle Umweltrelevanzfelder der Supply Chain angemessene Beachtung finden. Aufgrund der zyklischen Struktur der HE-SC kann das HE-SCM auch als ´interorganisationales Kreislaufmanagement´bezeichnet werden.“ (Sommer 2007, S. 118)


“Green supply chain management is defined as integrating environmental thinking into supply-chain management, including product design, material sourcing and selection, manufacturing processes, delivery of the final product to the consumers as well as end-of-life management of the product after its useful life” (Srivastava 2007, S. 54) f.


“Green Supply Chain Management = Green Purchasing + Green Manufacturing/ Materials Management + Green Distribution/Marketing + Reverse Logistics” (Hervani et al. 2005, S. 334)



“A sustainable supply chain is defined as one that is profitable and resource effective and that “meets the needs of the present without comprising the ability of future generations to meet their own needs” (WCED 1987).” (Facanha, Horvath 2005, S. 27)


“We define environmental supply management practice in a product chain as attempts to address environmental problems in a product chain and to convert the understanding of problems and their management into changed practices in the individual companies in the product chain and/or the product chain as a whole.” (Forman, Jørgensen 2004, S. 45)


“A synthesis of this literature, together with research on supplier development points to at least two generally accepted characteristics that capture supply chain activities related to environmental management: joint collaborative activities between a plant and its suppliers and/or its customers directed at achieving sustained improvements in environmental performance and upstream evaluative activities taking the form of information gathering by manufacturers to assess and to monitor environmental management and performance of their suppliers.” (Klassen, Vachon 2003, S. 339)


Literaturverzeichnis


Emmett, Stuart; Sood, Vivek (2010): Green supply chains. An action manifesto. Chichester: John Wiley.

Facanha, Cristiano; Horvath, Arpad (2005): Environmental Assessment of Logistics Outsourcing. In: Journal of Management in Engineering, H. January, S. 27–37.

Forman, Marianne; Jørgensen, Michael Søgaard (2004): Organising Environmental Supply Chain Management. Experience from a Sector with Frequent Product Shifts and Complex Product Chains: The Case of the Danish Textile Sector. In: Greener Management International, Jg. Spring, H. 45, S. 43–62.

Hervani, Aref A.; Helms, Marilyn M.; Sarkis, Joseph (2005): Performance measurement for green supply chain management. In: Benchmarking: An International Journal, Jg. 12, H. 4, S. 330–353.

Klassen, Robert D.; Vachon, Stephan (2003): Collaboration and evaluation in the supply chain: The impact on plant-level environmental investment. In: Production and Operations Management Society, Jg. 12, H. 3, S. 336–352.

Lee, Su-Yol; Klassen, Robert D. (2008): Drivers and Enablers That Foster Environmental Management Capabilities in Small- and Medium-Sized Suppliers in Supply Chains. In: Production and Operations Management Society, Jg. 17, H. 6, S. 573–586.

Sommer, Peggy (2007): Umweltfokussiertes Supply Chain Management. Am Beispiel des Lebensmittelsektors. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden (Springer-11775 /Dig. Serial]).

Srivastava, Samir K. (2007): Green supply-chain management: A state-of-the-art literature review. In: International Journal of Management Reviews, Jg. 9, H. 1, S. 53–80.

14. April 2009

9. April 2009

Arbeitskreis "Green Logistics" gestartet

Im März 2009 hat der Arbeitskreis "Green Logistics" der Bundesvereinigung Logistik e.V. gestartet. Eine Serie von speziellen Themen wird über das ganze Jahr verteilt im engen Austausch der Beteiligten Unternehmen untersucht. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch über Best Practices sowie die Entwicklung neuer Ideen.
Die Akademische Leitung erfolgt durch den Bereich Logistik der Technischen Universität (TU) Berlin. Ich werde den 4. Arbeitskreis "Handlungsmaßnahmen" moderieren und thematisch unterstützen. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

EU Plattform für Logistik Best Practice im Bereich Nachhaltigkeit

Die Europäische Kommission hat 2006 ein Projekt zum Aufbau einer Logistik Best Practice Plattform initiiert. Das Projekt wird von der Technischen Universität Berlin, Bereich Logistik koordiniert. Link zur Internetseite: www.bestLog.org